Manche Menschen stört, dass ihre Nasenspitze beim Lachen leicht nach unten zieht. Eine Operation muss es dafür nicht immer sein: In vielen Fällen lässt sich die Nasenspitze mit wenigen Einheiten Botox sanft anheben. Dr. medic Ancuta Hutuleac aus Düsseldorf erklärt, wann das funktioniert – und wo die Grenzen liegen.
Warum zieht die Nasenspitze nach unten?
Ein kleiner Muskel zwischen Nase und Oberlippe (der Depressor septi) zieht die Nasenspitze beim Lachen oder Sprechen nach unten. Bei manchen Menschen ist dieser Muskel besonders aktiv – die Nasenspitze „sackt“ dann sichtbar ab, was das Profil beeinflusst.
Wie hilft Botox?
Mit wenigen, präzise gesetzten Einheiten Botox wird dieser Muskel entspannt. Die Nasenspitze zieht sich beim Lachen dann nicht mehr so stark nach unten und wirkt minimal angehoben. Der Effekt ist fein und natürlich, die Behandlung dauert nur wenige Minuten und braucht keine Ausfallzeit.
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Was ist möglich – und was nicht?
Botox kann eine beim Lachen absinkende Nasenspitze anheben und das dynamische Profil verbessern. Die Form der Nase selbst – etwa einen Höcker oder eine breite Spitze – verändert es nicht; dafür wären andere Verfahren nötig. Was in Ihrem Fall realistisch ist, schauen wir gemeinsam an.
Warum die Nasenspitze überhaupt absinkt
Zwischen den Nasenlöchern sitzt ein kleiner Muskel, der Depressor septi nasi. Er zieht die Nasenspitze nach unten – besonders sichtbar beim Lächeln und beim Sprechen. Bei manchen Menschen ist er von Natur aus kräftiger.
Mit den Jahren kommt hinzu, dass das Stützgewebe der Nase nachlässt. Die Spitze sinkt langsam ab, die Nase wirkt im Profil länger und der Winkel zwischen Oberlippe und Nase wird spitzer. Beides zusammen führt zu dem Eindruck, die Nase sei größer geworden – obwohl sie es nicht ist.
Was die Behandlung bewirkt
Wird dieser Muskel gezielt entspannt, fehlt der Zug nach unten. Die Spitze richtet sich um wenige Millimeter auf, der Winkel zur Oberlippe öffnet sich leicht. Im Profil wirkt die Nase dadurch kürzer und die Oberlippe etwas voller.
Der Effekt zeigt sich vor allem in Bewegung
Am deutlichsten ist der Unterschied dort, wo er vorher gestört hat: beim Lächeln. Wer bisher bemerkt hat, dass die Nasenspitze beim Lachen nach unten kippt, sieht hier die größte Veränderung.
Wie wenig Material dafür nötig ist
Behandelt wird mit zwei bis vier Einheiten an einer einzigen Stelle. Das ist eine der kleinsten Anwendungen überhaupt – und genau darin liegt die Anforderung: Der Muskel liegt dicht an denen, die für die Oberlippenbewegung zuständig sind.
Wird zu viel gesetzt oder zu weit seitlich, kann die Oberlippe vorübergehend steif wirken oder das Lächeln asymmetrisch. Deshalb gilt hier besonders: lieber zurückhaltend beginnen und nach zwei Wochen nachjustieren.
Wann Hyaluron die passendere Wahl ist
Das Anheben der Spitze verändert nur den Zug nach unten. Wenn Ihr Anliegen ein Höcker am Nasenrücken ist oder eine sichtbare Asymmetrie, hilft es nicht – dann ist die Nasenkorrektur mit Hyaluron das richtige Verfahren, bei der gezielt Volumen aufgebaut wird.
Beides lässt sich kombinieren. Was in Ihrem Fall sinnvoll ist, beurteile ich im Profil – von vorne ist keine der beiden Fragen zu klären.
Sanftes Profil ohne OP – Beratung bei einer Fachärztin in Düsseldorf
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Über die Autorin
Dr. medic Ancuta Hutuleac
Fachärztin für Innere Medizin mit Spezialisierung auf minimalinvasive ästhetische Medizin. Gründerin von I.ME.MINE Ästhetik in Düsseldorf-Medienhafen. 39 Google-Bewertungen, 5,0 Sterne.
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