Der „Fox Eye“- oder „Foxy Eyes“-Look – ein leicht angehobener, mandelförmiger Blick – ist seit Jahren gefragt. Oft wird er mit Fäden beworben. Es geht aber auch sanfter: mit einem gezielten Botox-Brauenlift. Dr. medic Ancuta Hutuleac aus Düsseldorf erklärt, was realistisch möglich ist. Wichtig vorab: In unserer Praxis arbeiten wir bewusst nicht mit Fadenlifting.
Was macht den Foxy-Eye-Look aus?
Charakteristisch ist eine leicht angehobene äußere Braue und ein wacher, geöffneter Blick. Das Auge wirkt dadurch etwas gestreckt und mandelförmig. Der Effekt lässt sich – in sanfter, natürlicher Form – ohne Operation und ohne Fäden erzielen.
Botox-Brauenlift: den Blick öffnen
Durch gezielt gesetztes Botox lassen sich die Muskeln, die die Braue nach unten ziehen, leicht entspannen. Die Braue hebt sich dadurch minimal an, besonders im äußeren Bereich – der Blick wirkt offener und wacher. Das ist ein feiner, natürlicher Effekt, kein dramatischer Umbau.
Mehr dazu: Brow Lift in Düsseldorf.
Was ist realistisch – und was nicht?
Ein Botox-Brauenlift kann den Blick öffnen und die Braue sanft anheben. Einen sehr starken, „gezogenen“ Fox-Eye-Effekt, wie man ihn von Fäden oder Operationen kennt, ersetzt er nicht vollständig. Dafür ist er risikoarm, ohne Ausfallzeit und jederzeit reversibel, da die Wirkung von selbst nachlässt. Was für Ihre Augenpartie möglich ist, schauen wir individuell an.
Was mit Botulinumtoxin möglich ist – und was nicht
Der Begriff Fox Eyes stammt aus sozialen Netzwerken und beschreibt eine mandelförmig gezogene Augenform mit angehobenem äußeren Brauenende. Was in Bildern zu sehen ist, entsteht dort meist durch Make-up, Kamerawinkel und nachträgliche Bearbeitung – gelegentlich auch durch operative Eingriffe.
Was medizinisch ohne Operation möglich ist, fällt bescheidener aus: eine Anhebung des äußeren Brauenbereichs um wenige Millimeter. Das öffnet den Blick und lässt das Auge wacher wirken. Es verändert nicht die Form des Auges.
Ehrlich vorweg
Wenn Sie mit einem Bild aus dem Netz kommen, sage ich Ihnen, ob das Ergebnis erreichbar ist – meistens nicht in dieser Ausprägung. Eine realistische Erwartung ist bei dieser Behandlung wichtiger als bei fast jeder anderen, weil die Vorlagen so stark bearbeitet sind.
Wie der Effekt entsteht
Um das Auge herum wirken Muskeln gegeneinander. Der Ringmuskel zieht die äußere Braue nach unten, andere Muskeln ziehen nach oben. Wird der abwärts ziehende Anteil am äußeren Rand gezielt entspannt, überwiegt der Zug nach oben – die Braue hebt sich leicht.
Es wird also nichts angehoben, sondern ein Gegenspieler geschwächt. Dieselbe Technik steckt hinter dem klassischen Brow Lift – beim Fox-Eye-Ansatz liegt der Schwerpunkt weiter außen.
Wann Volumen die bessere Antwort ist
Bei manchen liegt die Ursache für den müden Blick nicht im Muskelzug, sondern im verlorenen Volumen an der Schläfe. Sinkt die Schläfe ein, verliert die Braue ihre Unterstützung und fällt nach außen ab.
In diesen Fällen bringt eine Behandlung an der Schläfe mehr als jede Muskelentspannung – oder die Kombination aus beidem. Was bei Ihnen im Vordergrund steht, lässt sich in wenigen Minuten beurteilen.
Zur Fadenvariante
Häufig wird das Fox Eye Lifting mit resorbierbaren Fäden beworben. Dabei wird Gewebe mechanisch angehoben und verankert. Der Effekt ist deutlicher und hält länger.
Der Preis dafür ist ein invasiveres Verfahren mit längerer Erholung, sichtbaren Einziehungen in den ersten Wochen und deutlich geringerer Korrekturmöglichkeit, wenn das Ergebnis nicht gefällt. Ich arbeite bewusst mit der sanfteren Variante – und sage Ihnen, wenn Ihr Anliegen damit nicht erreichbar ist.
Wacher Blick ohne OP – Beratung bei einer Fachärztin in Düsseldorf
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Über die Autorin
Dr. medic Ancuta Hutuleac
Fachärztin für Innere Medizin mit Spezialisierung auf minimalinvasive ästhetische Medizin. Gründerin von I.ME.MINE Ästhetik in Düsseldorf-Medienhafen. 39 Google-Bewertungen, 5,0 Sterne.
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